Ihre Social Media Hotel Strategie: Vorgehen

Schaffen Sie einen nicht-kommerziellen Bereich auf Ihrer Website mit regelmässig aktuellen Inhalten. Planung und langfristige Denkweise sind wichtig.

4 zentrale Grundfragen vor dem Projektstart

Der Einstieg in die "soziale Kommunikation" ist mit konzeptioneller Planung verbunden. Die Durchführung erfordert Ausdauer. Bedenken Sie folgende vier Punkte:

  1. In welchen Geschäftsbereichen wollen Sie mit Social Media Mehrwert schaffen?
  2. Wieviel Zeit sind Sie bereit dafür zu investieren?
  3. Haben Sie die Ressourcen und die Ausdauer, einen Blog zu betreiben, bzw. regelmässig aktuelle Inhalte zu kreieren und zu publizieren?
  4. Welche Socialmedia Kanäle sind für Sie sinnvoll?

Das wichtigste Soziale Netzwerk der Hotellerie betreiben Sie bestimmt: Bewertungsportale. Daneben gibt es im B2C-Bereich höchstens Raum für ein zusätzliches (bevorzugt Facebook). Dies zeigt die Praxis. Konzentration ist sinnvoll. YouTube aktiv zu nutzen ist für die meisten bereits zu aufwändig.

 

 

Untenstehende Grafik von Capgemini Consulting stellt die Wirkungsbereiche dar. Ein detaillierter Ansatz, der sich auch auf Ihren Betrieb anwenden lässt. Leiten Sie daraus Ihre Ziele ab.

Übersicht: Vernetzung, Informationsfluss, Multiplikatoreffekte

Steter Content- und Traffic-Kreislauf

Die Grafik links illustriert: Ihre Website steht im Zentrum aller Aktivitäten. Folgende drei Teile sind in diesem Zusammenhang entscheidend:

  • Ihr Blog, bzw. Ihr nicht direkt kommerzieller Bereich
  • Ihre Events-/Veranstaltungs- Bereich
  • Spezielle Landing Pages

Von der Publikation auf Ihrer "eigenen" Site verteilen Sie die Inhalte in andere Kanäle und sorgen für Besucher-Rückfluss. Dem E-mail Marketing kommt eine spezielle Rolle zu. Werben Sie überall stark um Bewertungen Ihres Betriebs. Die Abbildung ist vereinfacht. Zur Content-Verbreitung kommen noch diverse weitere Möglichkeiten hinuz: RSS-Feeds, PR-Portale, Bookmarking, Video-Portale, etc.

Ihre Themen und Ihr Keyword-Set

Wenn Sie sich schon mit Online Marketing beschäftigen, verfügen Sie über ein Schlagwort-Set. Nach diesem optimieren Sie Ihre Web-Präsenz. Darauf ausgerichtet sollten Sie auch im Social Web agieren. Themenhotels haben es einfacher. Aber die Hotellerie ist so facettenreich, dass jeder Betrieb genug Geschichten schreiben kann. Können Sie jedoch kein Alleinstellungsmerkmal definieren oder keine passenden interessanten Themen finden, lassen Sie es bleiben. Konzentrieren Sie sich dann auf den Bewertungsteil.

In einem folgenden Artikel gehen wir gezielt auf Inhalts-Kreation ein. Multimedialer Content wird immer wichtiger.

"Soziale" Zielsetzungen

Setzen Sie sich Ziele im saisonalen- oder Jahreszeitraum. Beispiele:

  • Quantitativ: Anzahl Visits (z.B. auf Facebook Page oder auf Website mit Quelle Social-Media), Interaktionsrate, Anzahl Shares, Weiterempfehlungsrate bei Bewertungsplattformen, Verweildauer, Trafficanteil am Gesamttraffic, Newsletter-Abos, Buchungen
  • Qualitativ: Gästemeinungen einholen, Kundendienst, Gästeinformation, Innovationsmanagement, Erschliessung neuer Zielgruppen,  Produktentwicklung/Produktverbesserung, Recruiting

Stellen Sie hinter jedes Ziel auch einen monetären Wert.

Planung und Erfolgsmessung

Das Thema ist zu einem Hype geworden. Diverse Tools zur Publizierungs-Planung, Überwachung & Erfolgsmessung sind aus dem Boden geschossen. Lesen Sie auch unseren Blogartikel zum Web-Monitoring. Sie finden darin auch diverse Tricks zur Marktbeobachtung. Die Analyse und stetige Erfolgsmessung Ihrer Aktivitäten in Sozialen Netzwerken ist das A und O. Kleinen und mittleren Hotels raten wir zu einem HootSuite Pro Konto. Es bietet optimale Abdeckung für einen guten Preis, inklusive Google Analytics Verknüpfung. Überdies empfehlen wir die Lektüre des Searchmetrics Ranking Reports 2013. Suchmaschinenoptimierung und Social wachsen immer mehr zusammen!

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